Tipps für den passenden Domain-Namen

FM | June 2nd, 2010 - 10:30 am

Zu Beginn einer jeden erfolgreichen Internetpräsenz steht die Frage nach einem geeigneten Domain-Namen. Bei mir stellt dies meist einen der zeitaufwendigsten Schritte im Web-Design dar. Allein für den Namen dieses Blog-Projektes habe ich etwa eine Woche lang überlegt.

Handelt es sich um ein privates Projekt, mag das ja noch akzeptabel sein. Steckt jedoch ein Kundenauftrag dahinter kann die Zeit einem schnell im Nacken sitzen. Darum werde ich meine jüngsten Erfahrungen hier darbieten, in der Hoffnung dem einen oder anderen damit eine Hilfe an die Hand zu geben.

Zunächst werden zwei Typen von Domain-Namen unterschieden:

  1. Keyword Domains: bestehen lediglich aus einem oder mehreren Schlagworten, welche zur Thematik der Website passen sollte(n). Beispiele dafür sind generische Adressen wie Computer.de oder Surfen.de, aber auch kombinierte wie Webstandards.de oder Suchmaschinenoptimierung.de.
  2. Kunstwort Domains: hingegen bieten eine größere Freiheit, da im Prinzip alles möglich ist. Es ist jedoch auch nicht verkehrt, wenn der Name dennoch einen Rückschluss zur Thematik der Website bietet. Beispiele hierfür wären ebay.de oder Blogger.de.

Beide haben ihre Vor- und Nachteile und sollten je nach Projekt ausgewählt werden.

Nun ein paar Tipps die zur Domain-Namensfindung hilfreich sein können:

  • Eile mit Weile: Sofern man nicht gerade unter enormen Zeitdruck steht, lohnt es sich bei der Wahl eines geeigneten Domain-Namen etwas länger zu überlegen. Schnell hat man eine Domain registriert und plötztlich fällt einem etwas viel Besseres ein. Das ist unsinnig und kostet unnötig Geld.
  • Verschreiber einkalkulieren: Für größere Projekte lohnt es sich mehrere Namen zu registrieren. Gerade bei Kunstworten entstehen schnell Verschreiber, welche den Nutzer ins Nirgendwo führen. Folgende Adressen führen beispielsweise ebenso auf die Google-Startseite: googgle.de, goggle.de, googel.de.
  • Surfen in guter Lage: Manche Domain-Endungen sollte man vermeiden, da sie vorwiegend von eher zwielichtigen Webangeboten verwendet werden und man so Gefahr laufen könnte mit diesen in einen Topf geworfen zu werden. Ist also einmal der Wunschname.de nicht mehr frei, so ist beispielsweise Wunschname.cc auch keine glorreiche Alternative.
  • Kurz und prägnant: Am besten sollte der Domain-Name nach dem ersten Hören im Gedächtnis hängen bleiben. Namen die zu lang sind oder einer Buchstabierung bedürfen sind daher ungeeignet.

Welche Tipps habt ihr für die geeignete Domainfindung? Habt ihr besondere Erfahrungen gemacht?