Usability-Tests müssen nicht immer mit hohen Kosten oder enormen Zeitaufwand verbunden sein. In seinem Buch Don’t make me think! Web Usability: Das intuitive Web stellt Steve Krug eine, wie ich finde, recht gute Methode vor, die eigene Firmenseite schnell auf ihre Orientierungsqualitäten hin zu untersuchen – den Kofferraumtest.
Hierbei wird zunächst ein Screenshot irgendeiner Unterseite der Internetseite aufgenommen und ausgedruckt. Nun sucht man sich einige Teilnehmer, welche vorzugsweise der Zielgruppe entsprechen und führt ihnen den Ausdruck für nur ein paar Sekunden vor Augen. Ist dies getan, sollten die Teilnehmer folgende fünf Fragen problemlos beantworten können:
Ist dies nicht der Fall, so kann es durchaus sein, dass an der Seite noch etwas verändert werden sollte, um dem Nutzer die Orientierung zu erleichtern. Man sollte stets im Hinterkopf haben, dass Besucher durch Suchmaschinen, tief in die Hierarchie einer Webseite geschickt werden können. Finden sie sich dann auf der Seite nicht auf Anhieb zurecht, sind sie schnell wieder verschwunden.
Im Grunde hilft es sich an Konventionen und Standards zu orientieren, denn diese werden auf vielen Webseiten bereits verwendet, wodurch sie von den meisten Nutzern wiedererkannt werden.
Zu Beginn einer jeden erfolgreichen Internetpräsenz steht die Frage nach einem geeigneten Domain-Namen. Bei mir stellt dies meist einen der zeitaufwendigsten Schritte im Web-Design dar. Allein für den Namen dieses Blog-Projektes habe ich etwa eine Woche lang überlegt.
Handelt es sich um ein privates Projekt, mag das ja noch akzeptabel sein. Steckt jedoch ein Kundenauftrag dahinter kann die Zeit einem schnell im Nacken sitzen. Darum werde ich meine jüngsten Erfahrungen hier darbieten, in der Hoffnung dem einen oder anderen damit eine Hilfe an die Hand zu geben.
Zunächst werden zwei Typen von Domain-Namen unterschieden:
Beide haben ihre Vor- und Nachteile und sollten je nach Projekt ausgewählt werden.
Nun ein paar Tipps die zur Domain-Namensfindung hilfreich sein können: