Usability-Tests müssen nicht immer mit hohen Kosten oder enormen Zeitaufwand verbunden sein. In seinem Buch Don’t make me think! Web Usability: Das intuitive Web stellt Steve Krug eine, wie ich finde, recht gute Methode vor, die eigene Firmenseite schnell auf ihre Orientierungsqualitäten hin zu untersuchen – den Kofferraumtest.
Hierbei wird zunächst ein Screenshot irgendeiner Unterseite der Internetseite aufgenommen und ausgedruckt. Nun sucht man sich einige Teilnehmer, welche vorzugsweise der Zielgruppe entsprechen und führt ihnen den Ausdruck für nur ein paar Sekunden vor Augen. Ist dies getan, sollten die Teilnehmer folgende fünf Fragen problemlos beantworten können:
Ist dies nicht der Fall, so kann es durchaus sein, dass an der Seite noch etwas verändert werden sollte, um dem Nutzer die Orientierung zu erleichtern. Man sollte stets im Hinterkopf haben, dass Besucher durch Suchmaschinen, tief in die Hierarchie einer Webseite geschickt werden können. Finden sie sich dann auf der Seite nicht auf Anhieb zurecht, sind sie schnell wieder verschwunden.
Im Grunde hilft es sich an Konventionen und Standards zu orientieren, denn diese werden auf vielen Webseiten bereits verwendet, wodurch sie von den meisten Nutzern wiedererkannt werden.

Eigentlich ist HowSociable auf Markennamen ausgelegt, doch hat man einen einzigartigen Suchbegriff, so kann es auch hervorragend zweckentfremdet werden. Gibt man ein entsprechendes ‘Brand’ ein, so werden eine Reihe von Communities (bspw. Xing, Vimeo…) durchsucht und anschließend in einer netten Mengen-Übersicht verglichen. So weiß man sofort an welcher Stelle noch etwas an Marketingarbeit zu leisten ist.

Etwas umfangreicher ist der Seitenreport, bei dem über 40 Kriterien untersucht werden. Dazu gehört die Technik, SEO, Reputation und einiges mehr. Zudem werden an den entsprechenden Stellen hilfreiche Tipps gegeben wie Verbesserungen möglich sind.

Etwas anders wird bei SeitTest vorgegangen. Hier steht die Qualität im Vordergrund. Anhand verschiedener Gewichtungen wird versucht ein menschliches Urteil nachzubilden. Die Lesbarkeit einer Website wiegt also beispielsweise mehr als die Anzahl der Backlinks.
Nettes Extra: Alle getesteten Seiten werden getwittert und die besten unter ihnen in ein Ranking aufgenommen.
Mit dem SEOCheck lassen sich zudem Webseiten hinsichtlich bestimmter Keywords analysieren.

Der Qualidator geht, ähnlich wie der Seitenreport, auf vielerlei Kriterien ein. Unter anderem Usability, SEO und technische Qualität. Je nach Ergebnis der Analyse bietet er auch eine Reihe hilfreicher Tipps und Hinweise zur Optimierung einer Website.

Website Grader behilft sich bekannter Faktoren zur Bewertung einer Website: Content, Optimierung, Rankings und mehr. Das Besondere daran ist, dass sich zwei Seiten in einer Gesamtübersicht vergleichen lassen.
Gesondert für Blogs steht der Blog Grader zur Verfügung.
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